Berichte

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Aus dem Gemeinderat:

Umstrukturierung des ASG

Vertreter vom „Komitee pro asg“ (erste Reihe links) kamen am Donnerstag in die Sitzung des Gemeinderats, um ihre Pläne vorzustellen. Auch Freunde, Schüler und Lehrer der Schule waren im Publikum vertreten. Foto: Baranowski

„Komitee pro asg“ erläutert dem Gemeinderat die Planungen für das Raumprogramm und die Sanierung der Schule

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium verfügt zwar über genügend große Flächen für die Ganztagesbetreuung, diese sind jedoch nicht sinnvoll strukturiert und somit im aktuellen Zustand nicht effizient nutzbar. Die Planungen für eine Umstrukturierung der Räume wurden am Donnerstag dem Gemeinderat zur Vorberatung vorgestellt.

Einzelplanungen für die verschiedenen Gebäude seien hier nicht sinnvoll, erläuterte Erster Bürgermeister Harald Rilk in der Sitzung. Solche Umstrukturierungsmaßnahmen wären nur durch ein Gesamtkonzept lösbar, damit sich die Einzelplanungen später nicht behinderten. Aus diesem Grund bildete sich am ASG im Januar 2013 das „Komitee pro asg“, bestehend aus Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern, um eine Gesamtkonzeption zu erarbeiten. Glücklicherweise, so Rilk, befindet sich mit Kuno Bantle ein Architekt unter den Elternvertretern, der sein Fachwissen mit einbringen konnte. Ein Jahr lang wurde beraten und geplant, unter Berücksichtigung der Vorgaben, dass sich alle Änderungen auf den Gebäudebestand beziehen und das Konzept langfristig pädagogisch Sinn macht, bis im Dezember 2013 die Planungen und Wünsche an die Stadtverwaltung übergeben werden konnten. Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden von ihr geprüft und das so entstandene Konzept mit einem Kostenvoranschlag dem Gemeinderat zur Vorberatung vorgelegt. Schülersprecher Patrick Otto, derzeit in der 9. Klasse, erläuterte die Planungen für die Lernbereiche. Der Hexenbuckelbau beherbergt im Moment zwei Aufenthaltsräume, die jedoch nicht optimal seien und daher kaum genutzt würden. Hier soll ein Selbstlernzentrum für die Schülerinnen und Schüler entstehen, das ihnen ständig zugängliche Rechnercheräume, Präsentationsräume und eine Schülerbibliothek bietet. Konrektor Max Kopplin ging auf den naturwissenschaftlichen Bereich ein, der zurzeit auf vier Gebäude verteilt ist. Die Räume dafür seien zu 80 Prozent mit Hörsaalbestuhlung ausgestattet, Praktika und Gruppenarbeiten wären so nicht möglich und zwei Praktikumsräume fehlten komplett. Hierfür biete sich das Schwanenseegebäude an, da dort auch gemeinschaftliche Sammlungs- und Vorbereitungsräume eingerichtet werden könnten. Das momentane Provisorium im Neuestbau würde dann für Bildende Kunst und Musik zur Verfügung stehen, im Untergeschoß wird an einen Informatik- oder Mehrzweckraum gedacht. Schulleiter Günter Koch merkte an, dass sich auch die Rolle der Schulleitung in den letzten Jahren stark verändert habe. Auch die Abteilungsleiter bräuchten eigene Büros, ebenso bestehe ein Bedarf bei den Sozialarbeitern und Verbindungslehrern. Kuno Bantle äußerte sich zum Hauptbau Ost, in dem Klassenzimmer untergebracht sind. Hier sollen zusätzliche Zimmer geschaffen werden, die verschiedene Unterrichtsformen ermöglichen und zusammenschaltbar sind. Schulleiter Koch ging noch auf die Aula und die Fläche zwischen Haupt- und Hexenbuckelbau ein. Diese Vorhaben sollen jedoch aus Kostengründen noch nicht umgesetzt werden, im Gesamtkonzept sind sie für die Ganzheitlichkeit der Planung dennoch schon mit einbezogen. Nach dem Vortrag dankte Oberbürgermeister Rudolf Michl der Schulgemeinschaft für den Einsatz sowie die hervorragende Ausarbeitung und Präsentation der Pläne. EBM Rilk erläuterte, dass der Vorschlag der Schulgemeinschaft von der Verwaltung geprüft, überarbeitet und eingeschränkt wurde, so dass sowohl das Raumprogramm des Landes, die Gleichwertigkeit der städtischen Schulen sowie die Finanzierbarkeit Beachtung fänden. So verblieb vom ursprünglichen Kostenrahmen von 5,5 Millionen Euro eine Investition in Höhe von rund 4 Millionen Euro, die sich in 2,4 Millionen für die Umstrukturierung und 1,6 Millionen für noch ausstehende Sanierungsmaßnahmen aufteilt.

alb

Quelle: http://crailsheim.de/2611.0.html (Abruf: 01. November 2014)

Bildquelle: http://crailsheim.de/uploads/pics/UmstrukturierungASG.jpg (Abruf: 01. November 2014)